Anerkennung durch Susanna Foley-Stamm

Die SBO-TCM (Schweizerische Berufsorganisation-Traditionelle Chinesische Medizin):

Ist die Schweizerische Berufsorganisation und ist für verschiedenste Aufgaben zuständig.

Zum einem arbeitet sie mit den Schulen zusammen welche die Aus- und Weiterbildung der Therapeuten regelt und so im Bereich der TCM eine hohe Qualität sichert. Weiter führt die SBO-TCM gesamtschweizerische Prüfungen durch. Den Titel Dipl. SBO-TCM wird erst nach Abschluss der entsprechenden Ausbildung, dem Absolvieren von praktischer Patientenarbeit und dem Bestehen der Prüfung verliehen.

Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz):

Ist der grösste Verband der Komplementär- und Alternativmedizin. Um NVS A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK-Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen.

Die Mitglieder der NVS haben sich auch an den Ethik-Kodex zu halten:

  • Jeder und jedem Hilfesuchenden nach bestem Wissen und Gewissen beizustehen, ungeachtet von Nationalität, Religion, Hautfarbe, politischer Überzeugung oder sozialem Status.
  • Würde, Integrität und Selbstbestimmungsrecht der Klienten zu achten und zu schützen.
  • Ihre Behandlung darauf auszurichten, die physischen und sozialen Ressourcen und Potentiale der Klienten zu nutzen und zu fördern sowie keine Massnahmen zu treffen oder anzuordnen, die andere Ziele als das Wohl der Klienten haben.
  • Die Grenze der Heilkunst sowie ihre eigenen menschlichen und fachlichen Grenzen zu beachten und anzuerkennen und insbesondere keinerlei Heilungsversprechen abzugeben.
  • Die Arbeit anderer Behandelnder zu respektieren.

SPAK Qualitätslabel:

Die SPAK überprüft als Qualitätssicherungsstelle der NVS die Professionalität der Mitglieder. Um das SPAK Qualitätslabel zu erhalten, müssen die in den SPAK Reglementen definierten Anforderungen erfüllt sein. Die SPAK Qualitätsprüfung umfasst die Ausbildung, die Weiterbildung und die Inspektion der Praxis. Zudem müssen die Therapeuten über genügend Stunden praktischer Erfahrung verfügen.

EMR:

Das ErfahrungsMedizinische Register (EMR) setzt sich ein für die Qualitätssicherung in der Erfahrungsmedizin, für einen hohen schweizweiten Therapiestandard und zum Schutz der Patienten. Therapeuten, welche die Qualitätskriterien des EMR erfüllen, werden registriert und erhalten das EMR-Qualitätslabel. Langjährige Erfahrung und ein umfangreicher Daten- und Wissenspool machen das EMR zu einem Kompetenzzentrum für Erfahrungsmedizin im Schweizer Gesundheitssystem.

Das Qualitätslabel des EMR basiert auf einer Vielzahl von Qualitätskriterien, den sogenannten Registrierungsbedingungen. Zu den Registrierungsbedingungen zählen beispielsweise die Ausbildung des Therapeuten, seine praktische Erfahrung, sein Leumund oder die kontinuierliche Fortbildung. Das EMR prüft diese Qualitätskriterien bei jedem Therapeuten, der sich beim EMR registrieren lassen möchte. Erst wenn ein Therapeut nachweislich alle Registrierungsbedingungen erfüllt, die zum Zeitpunkt seines Gesuchs gelten, erhält er das EMR-Qualitätslabel.